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Enebærodde bildet die Grenze zwischen Kattegatt und Odense Fjord. Die Landzunge entstand nach der Eiszeit, wogegen die Fjord-Landschaft teilweise von Menschenhand geschaffen ist.
Im 19. Jahrhundert fanden hier große Eindämmungen statt. Windmühlen haben das Land trocken gepumpt. Einige sind noch zu sehen, u.a. bei Egensedybet.
Von Enebærodde aus hat man einen schönen Blick auf Fyns Hoved und Samsø - im Fjord zur Lindø-Werft, die grösste Schiffswerft Dänemarks sowie zur Kraftwerk, die Strom und Heizung für ganz Fünen liefert.
Die 5,5 km lange und 300 ha große Landzunge ist das größte Heide-Gebiet Fünens, mit Wacholder bewachsen, daher der Name (ene=Wacholder). Auf Enebærodde gibt es einen großen Kreuzotterbestand. Die Landzunge ist Naturschutzgebiet, nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Lassen sie das Auto auf dem grossen P-Platz bei Halshusene stehen und genießen Sie einige ruhige Stunden.
Etwa mitten auf Enebærodde liegt Martinegården, Sommerlager für die Pfadfinder. Bei Gabet an der Spitze steht der 14 m hohe Leuchtturm mit dazugehörender Wohnung. Der Leuchtturm wird heute automatisch bedient, und Enebærodde ist deshalb nicht mehr bewohnt.
Gabet ist 400 m breit. Die Küste fällt steil zu einer Tiefe von 18 m, was die Ausfahrt der Supertanker aus der Lindø-Werft durch das schmale Gewässer ermöglicht.
Die Schanzen auf der Spitze der Landzunge war ein Teil der Befestigung der fünischen Küste, wie auch auf den Inseln Sprogø und Romsø im Großen Belt. Die Schanzen waren das letzte Mal während des Krieges mit den Engländern 1807-14 bemannt.
Mit ihren abwechslungsreichen Bodenbedingungen mit Sandbänken im Westen und sehr tiefem Wasser dicht unter Land im Osten ist Enebærodde ein Paradies für Angler. Hervorragende Meerforellenwaid vom März bis Winter. Chancen für Dorsch und Fliegenfischerei.
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